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C A R D I O M Y O P A T H I E bei
KATZEN WAS ist CARDIOMYOPATHIE
? CARDIOMYOPATHIE ist ein Begriff, um eine Gruppe von
Erkrankungen, die den Herzmuskel betreffen, zu beschreiben. CARDIOMYOPATHIE
wird alleine angetroffen oder vergesellschaftet mit anderen Krankheiten.
Bei KATZEN sind vor allem 3 Typen von CARDIOMYOPATHIEN bekannt:
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1. die HYPERTROPHE CARDIOMYOPATHIE
2. die RESTRIKTIVE
CARDIOMYOPATHIE
3. die DILATATIVE CARDIOMYOPATHIE |
( HCM )
( RCM )
( DCM ) |
Eine
ARRHYTHMOGENE RECHTSVENTRIKULÄRE CARDIOMYOPATHIE oder ARVC wurde
kürzlich beschrieben, kommt aber sehr selten vor.
In allen oben
genannten Fällen kann die Erkrankung zu klinischen Anzeichen von
Herzversagen führen.
WELCHE KLINISCHEN ANZEICHEN
SEHEN wir bei KATZEN mit CARDIOMYOPATHIE ? Die breite Palette der
klinischen Anzeichen bei Katzen mit einer Cardiomyopathie hängt vom
Schweregrad der Erkrankung ab. In einem frühen Stadium ist die Katze
imstande, mit der Erkrankung zu leben, ohne sichtbare klinische Anzeichen zu
zeigen. Dieses Stadium bezeichnet man als KOMPENSIERTE
HERZERKRANKUNG. Oftmals verändern die Katzen ihren Aktivitätsgrad
so, dass sie sich der Erkrankung anpassen. Sie schlafen mehr oder spielen
möglicherweise weniger als zuvor. Das sind jedoch Erscheinungen, die nicht
zwangsweise mit einer Herzerkrankung einhergehen. Daher ist es oftmals
schwierig eine Cardiomyopathie zu diagnostizieren, bevor sie fortgeschritten
ist. Gelegentlich werden bei einem Tierarztbesuch bei einer
Allgemeinuntersuchung ein Herzgeräusch oder ein veränderter
Herzrhythmus festgestellt. Das können die einzigen Anzeichen während
des frühen Stadiums der Erkrankung sein.
Gefürchtet werden in
der Folgezeit bei allen Formen der Cardiomyopathien:
1. das Entstehen eines stauungsbedingten
Herzversagens: Atemlosigkeit ( schnelle Atmung mit lauten
Atemzügen, Atmung mit offenem Fang, Ansteigen der Atemfrequenz, Atemnot)
und Lethargie oder Schwäche sind die meist beobachteten Anzeichen von
stauungsbedingtem Herzversagen. Diese klinischen Anzeichen resultieren aus der
Unfähigkeit des Herzens, Blut effizient in den Körper zu pumpen. So
staut sich das Blut in den Venen und es kommt zu vermehrter
Flüssigkeitsansammlung in Lungen, Brust- und Bauchhöhle. Manchmal
kann es bei Katzen durch Arrhythmien (Abnormer Herzrhythmus) zu
Ohnmachtsanfällen kommen.
Andere klinische Anzeichen sind
Untertemperatur, bleiche Schleimhäute (Zahnfleisch) und schwacher Puls
wegen eines niedrigen Füllungszustandes der peripheren Gefäße
als Folge der Herzerkrankung.
2. eine
THROMBOEMBOLIE: Veränderter Blutstrom in den
vergrößerten Herzkammern fördert eine mögliche Klumpung
des Blutes in den Kammern. Diese Gerinnsel organisieren sich und heißen
Thromben. Teile eines Thrombus können in kleinere Blutgefässe
ausgeschwemmt werden und sich dort als Emboli festsetzen. Am häufigsten
geschieht das am Ende der Aorta, der größten Körperarterie.
Daraus resultiert eine Behinderung des Blutstromes in den Schwanz und die
Hinterbeine. Das ist normalerweise sehr schmerzhaft für die Tiere. Die
Hinterläufe sind gelähmt und fühlen sich kalt an. Katzen mit
einer Thromboembolie sind ganz plötzlich gelähmt ohne Anzeichen eines
Traumas und schreien laut. THROMBOEMBOLIE kommt häufig vor und ist eine
lebensbedrohende Komplikation jeder CARDIOMYOPATHIE. Ungefähr 50% der
betroffenen Katzen überleben die Krise und zeigen innerhalb von 24 bis 72
Stunden eine ständige Besserung der Gliedmaßenfunktion. Die Katzen
besitzen aber ein hohes Rückfallrisiko.
WIE wird CARDIOMYOPATHIE DIAGNOSTIZIERT ? Die
Diagnose der Cardiomyopathie wird auf der Basis klinischer Anzeichen wie beim
stauungsbedingten Herzversagen in Kombination mit Röntgen der
Brusthöhle und Herzultraschall (Echokardiographie)
gestellt. Herzultraschall ist unverzichtbar bei der Unterscheidung der
verschiedenen Cardiomyopathie-Typen. Ein EKG (Elektrokardiographie) bringt
selten brauchbare Informationen über Herzgröße und Blutfluss in
den Kammern, aber über Frequenz und Rhythmusstörungen. Spezifische
Blutuntersuchungen können Aussagen machen, ob die Cardiomyopathie
eventuell durch andere Grundkrankheiten bedingt ist.
WAS verursacht CARDIOMYOPATHIE ? Es gibt viele
Ursachen für eine Cardiomyopathie. Bei älteren Katzen kann einer
Cardiomyopathie eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)
zugrunde liegen. Auch chronisches Nierenversagen spielt durch die
Blutdruckerhöhung eine Rolle. Andere Ursachen können
Hyperadrenocortizismus, Aortenstenose, Anämie, systemischer Bluthochdruck
und Taurinmangel sein. Taurin ist für die Katze lebenswichtig. Ein Mangel
wird häufig bei der Fütterung von nichtkommerziellem Futter
beobachtet, kann aber auch bei Katzen mit normaler Taurinaufnahme vorkommen.
Risikorassen für Taurinmangel sind Abessinier, Burmesen und Siamesen.
Häufiger aber bleibt der Grund für eine CARDIOMYOPATHIE unbekannt.
Dann spricht man von der IDIOPATHISCHEN CARDIOMYOPATHIE. Weitere Theorien
über mögliche Ursachen schließen genetische, virusbedingte und
immunbedingte Gründe, Herzmuskelentzündungen und Abnormalitäten
der Energieproduktion und Verstoffwechselung ein.
WARUM ist TAURIN WICHTIG für die HERZFUNKTION
? TAURIN ist eine essentielle Aminosäure für die
Katze. Von Geburt an haben Katzen eine niedrige Konzentration des Enzyms,
was für die Taurinproduktion verantwortlich ist. So haben Katzen nur eine
sehr begrenzte Möglichkeit Taurin selbst zu produzieren. Taurin ist
verantwortlich für die normalen Strukturen und Funktionen von Auge und
Herz. Taurinmangel führt zu DILATATIVER CARDIOMYOPATHIE
(DCM).
IST die CARDIOMYOPATHIE HEILBAR durch
TAURINZUSATZ ? Eine Behandlung durch Zufütterung von TAURIN
kann die klinischen Erscheinungen verbessern, die Herzmuskelfunktion wieder
herstellen und die Überlebenschancen verbessern, wenn Taurinmangel
für den Herzzustand verantwortlich ist. Ein Ansprechen auf die Therapie
kann 2 - 3 Monate dauern. Jedoch sterben etwa 38% der Katzen mit
taurinmangel -bedingter DCM trotz Zufütterung von Taurin innerhalb von 30
Tagen. Katzen, welche die ersten 30 Tage überleben, haben eine
vielversprechendere Prognose.
WIE ist der
ZUSAMMENHANG zwischen HYPERTHYREOSE und HERZERKRANKUNG
? Hyperthyreose ist eine Erkrankung der Schilddrüse
normalerweise bei der alten Katze. Diese führt zu hohen
Blutkonzentrationen von Schilddrüsenhormon, welches wiederum den Auswurf
von Blut und die folgende Arbeitslast des Herzens steigert. Um die ansteigende
Arbeit zu kompensieren, muss das Herz das vermehrte Blutvolumen verarbeiten.
Dadurch verdickt sich der Herzmuskel und führt zu verstärkten
Kammerwänden. Eine verdickte Kammer kann sich weniger entspannen und sich
ordentlich füllen. Das führt wiederum zu erhöhtem Blutdruck
während der Füllungsphase und schließlich zu stauungsbedingtem
Herzversagen.
WAS ist HYPERTROPHE
CARDIOMYOPATHIE (HCM) ? Hypertrophe Cardiomyopathie, auch HCM,
ist die häufigste Herzerkrankung der Katze. Sie ist charakterisiert durch
eine eindeutig verdickte linke Herzwand. Ein genetischen Defekt ist in den
Herzmuskelfasern von Katzen für HCM verantwortlich. Der Erbgang ist
autosomal dominant mit variabler Penetranz . Die betroffenen Katzen sind
meistens 8 Monate bis 5 Jahre alt. Männliche Tiere sind häufiger,
bzw. früher betroffen als weibliche Katzen. Perser, Maine Coon, Ragdoll,
Rex, Amerikanisch und Britisch Kurzhaar und viele Nicht-Rassekatzen scheinen
von der Erkrankung häufiger betroffen zu sein. Seltener kommt HCM bei
Abessiniern, Burmesen und Siamesen vor.
SOLLTE
eine ZUCHTUNTERSUCHUNG auf HCM durchgeführt werden ? Wie
beschrieben, haben viele Rassekatzen, aber auch Hauskatzen ein genetisches
Risiko HCM zu bekommen und zu vererben. Daher muss empfohlen werden, dass
Katzen, die zur Zucht verwendet werden sollen, wenn sie einer Rasse mit
gehäuft auftretender HCM angehören oder wenn bekannt ist, dass ein
verwandtes Tier Herzprobleme hat oder hatte, per Ultraschall auf HCM
untersuchen zu lassen. Männliche Tiere sollten ab 2 Jahren und
weibliche Tiere ab 3-4 Jahren echokardiographisch untersucht werden. Diese
Untersuchungen werden meist an klinisch unauffälligen Tieren
durchgeführt und etwaige Veränderungen des Herzmuskels sind noch sehr
gering. Daher sollten diese Zuchtuntersuchungen nur von spezialisierten
Tierärzten (Kardiologen) mit grosser Erfahrung durchgeführt
werden!
WAS ist RESTRIKTIVE CARDIOMYOPATHIE
? Restriktive Cardiomyopathie, auch RCM oder unklassifizierte
Cardiomyopathie (UCM) ist die 2.häufigste Cardiomyopathie der
Katze. RCM oder UCM ist eine Erkrankung, bei der die wachsende
Unelastizität der Herzkammern während der Füllungsphase
auffällt. Dadurch füllt sich das linke Herz abnormal und führt
zum Ansteigen des diastolischen Drucks. Die Mehrzahl der Katzen mit RCM
sind 9 bis 15 Jahre alt. Der Grund für diese Cardiomyopathie ist
unbekannt, aber in den meisten Fällen zeigten betroffenen Katzen
ausgedehnte bindegewebige Ablagerungen im Herzmuskel. Man denkt, RCM ist das
Resultat einer vielerlei möglichen Entzündung. Die Erkrankung ist
nicht erblich.
WAS ist DILATATIVE
CARDIOMYOPATHIE ? Dilatative Cardiomyopathie oder DCM wird nur
in 5% der Fälle bei Herzerkrankungen von Katzen festgestellt. Katzen
mit DCM haben riesige Herzkammern mit normal dicken Wänden. Die meisten
DCM-Fälle bei Katzen sind eigenständig ohne Grunderkrankung oder
idiopathisch (d.h. man kennt den Grund nicht). Eine Diagnose von DCM kann
nur gestellt werden, wenn zuvor andere Gründe für Herzversagen, wie
ernährungsbedingt oder Taurinmangel, angeborene Herzerkrankungen, durch
Blutleere entstandene, gift- oder metabolisch induzierte Herzerkrankungen,
ausgeschlossen wurden.
WIE wird CARDIOMYOPATHIE
BEHANDELT ? Bei den Fällen von Cardiomyopathie, wo die
zugrundelegende Erkrankung diagnostiziert wird, kann die Behandlung dieser
Krankheit zum Beherrschen oder Verbessern der Herzerkrankung
führen. Hyperthyreose ist die häufigste behandelbare Ursache einer
Cardiomyopathie, wobei eine komplette Heilung der Cardiomyopathie möglich
ist, wenn frühzeitig therapiert wird. In den Fällen, bei den der
Grund nicht herausgefunden werden kann (Idiopathische Cardiomyopathie), oder
bei denen die Herzerkrankung trotz der Behandlung der zugrundeliegenden
Erkrankung bestehen bleibt, muss die Cardiomyopathie behandelt
werden.
Die Behandlung variiert individuell für jeden Fall, aber
beinhaltet möglicherweise folgende Medikamente:
1.
DIURETIKA: Furosemid ist das gebräuchlichste Diuretikum, um
Flüssigkeitsansammlungen aus den Lungen zu entfernen. Diuretika wirken
durch gesteigerte Wasserausscheidung über die Nieren.
2. BETA
BLOCKER: wie z.B. Atenolol und Propanolol reduzieren die Beschleunigung
der Herzschläge und Steigerung des Blutdrucks durch eine
überhöhte Aktivität eines Teils des Nervensystems (Sympathikus)
unter Stress oder verstärkter körperlicher Leistung.
3.
KALZIUM -ANTAGONISTEN (KALZIUM -KANALBLOCKER): wie Diltiazem helfen dem
Herzmuskel zu entspannen und zu einem effektiverem Füllen der Herzkammer.
Die indirekten Effekte schließen ein: Senkung des Blutdrucks durch
Erweiterung der Blutgefäße und Abnahme der Herzkontraktilität
und Herzschlagrate und dem daraus resultierendem geringeren Sauerstoffbedarf
des Herzmuskels.
4. ACE -HEMMER (ANGIOTENSIN CONVERTING ENZYM):
wie z.B. Enalapril oder Benazepril sind die gebräuchlichsten
Medikamente bei der Behandlung des chronischen stauungsbedingten Herzversagens
der Katze, gleich welchen Ursprungs. Sie werden häufig mit Furosemid
kombiniert. Diese Medikamente sollen die Schwere der Herzerkrankung verbessern,
die Sklerosierung des Herzmuskels verzögern und dadurch zur Herzentlastung
beitragen. Sie können auch dazu beitragen, das Risiko der
Vergrößerung der linken Herzkammer und eines Herzmuskelinfarktes zu
vermindern.
5. ASPIRIN, WARFARIN oder DALTEPARIN: diese
Medikamente wirken anti-thrombotisch und wurden entwickelt, um das Risiko einer
arteriellen Thromboembolie zu reduzieren. Sie behindern die Entstehung eines
Thrombus. DALTEPARIN ist ein niedermolekulares Heparin, welches die Entstehung
von Blutklumpen durch Störung der Aktivierung des Koagulationsprozesses
verhindert. Der Gebrauch soll sicherer und effektiver als der von ASPIRIN oder
WARFARIN sein. Die Dosierung von ASPIRIN sollte tierärztlich genau
überwacht werden, da ASPIRIN auch schon in niedriger Dosierung toxisch bei
Katzen wirken kann. Es kann zu Erbrechen, Magengeschwüren und
Futterverweigerung führen. WARFARIN kann zu schlecht beherrschbaren
Blutungsproblemen führen.
6. PIMOBENDAN: ein neues
positiv inotropes Medikament wirkt durch Erhöhung der
Kalziumsensivität des Herzmuskels und durch Gefäßerweiterung.
Das führt zu ökonomischerer Herzarbeit bei gleichzeitiger Senkung des
Blutdruckes. ! derzeit nur für den Hund zugelassen !
7.
ALDOSTERON ANTAGONISTEN: Das Hormon Aldosteron spielt bei der
Feinregulierung des Mineralstoff- und Wasserhaushaltes eine wichtige Rolle.
Aldosteron wird in den Nebenniere gebildet und sorgt dafür, dass vermehrt
Natrium im Körper zurückgehalten wird. Im Austausch dafür
fördert es die Kaliumausscheidung. Der Aldosteron Antagonist SPIRONOLACTON
ist ein Entwässerungsmittel aus der Gruppe der kaliumsparenden Diuretika.
Als Gegenspieler des Aldosterons verdrängt er dieses von seinen
Bindungsstellen in den Zellen. Dadurch wird Natrium in größerer
Menge ausgeschieden und Kalium im Körper festgehalten. Natrium bindet
Flüssigkeit an sich, so dass auch die Harnmenge steigt. Durch Abnahme des
Wasseranteils im Blut verringert sich die Blutmenge, die vom Herz durch den
Körper gepumpt wird. Dadurch wird das Herz entlastet und der Blutdruck
gesenkt. SPIRONOLACTON wird wegen seiner Kaliumsparenden Wirkung gerne in
Kombination mit FUROSEMID verwendet. Es kann, wenn frühzeitig angewendet,
die gefürchtete Fibrosierung des Herzmuskels verhüten oder
verringern.
8. DIGOXIN: ein positiv inotropisches Medikament
wird seltener bei Katzen angewendet. Es kann bei Vorhofarrythmien oder Katzen
mit offensichtlicher DCM oder stauungsbedingtem Herzversagen mit bestimmten
Herzveränderungen.
Andere Behandlungsmöglichkeiten
können die Behandlung der Thromboembolie, eine Sauerstoffbehandlung,
Thorakocentese (Drainage des Brustraumes zur Entfernung vermehrter
Flüssigkeitsansammlung), Wärmetherapie und Stressverminderung
einschließen.
WIE sind die PROGNOSEN
? Die Prognosen für Katzen mit CARDIOMYOPATHIE sind
abhängig vom Schweregrad der Erkrankung, vom Ansprechen auf die
Medikamente und das Auftreten möglicher Komplikationen. Katzen
reagieren auf Medikamente sehr individuell und unterschiedlich, was die
Prognosestellung erschwert. Thromboembolien verkomplizieren die Krankheit.
Für solche Katzen ist die Prognose ungünstig. Ansonsten können
Katzen bei frühzeitiger Diagnosestellung viele Jahre stabil bleiben und
ein nahezu normales Leben führen.
BRAUCHEN KATZEN mit CARDIOMYOPATHIE ein SPEZIALFUTTER
? Katzen ohne klinische Anzeichen, außer solche, die unter
TAURINMANGEL leiden, brauchen keine besondere Diät. SALZHALTIGES
FUTTER sollte vermieden werden, da es den Körper zum Zurückhalten von
Flüssigkeit bereit macht. NATRIUMREDUZIERTES FUTTER sollte bei Katzen
mit stauungsbedingter Herzerkrankung verwendet werden. Die käuflichen
Diätfutter reichen gewöhnlich aus. Für Spezialfälle
hält der Tierarzt SALZARME DIÄTEN der namhaften
Futtermittelhersteller bereit.KATZENLECKERCHEN sind häufig recht salzig
und sollten besser nicht gefüttert werden. FETTSÄUREN (OMEGA 3)
als Ergänzung, z.B. in Fischöl, können die Nahrungsverweigerung
unterbinden und den oxydativen Schaden, den freie Radikale und Cytokine dem
Herz bei stauungsbedingter Erkrankung zufügen, reduzieren. Beim
Menschen werden bei stauungsbedingter Herzerkrankung COENZYM Q10 und L-CARNITIN
als Nahrungsergänzung positiv beurteilt. |